Neuerscheinungen:
Claus Leitzmann / Markus Keller
Vegetarische
Ernährung
2.Auflage, Eugen Ulmer Verlag Stuttgart 2010 (UTB 1868), 366 Seiten, kart.,
ca. 19 x 12 cm, 22,90 €(D)
Vor dreizehn Jahren hatte der Ernährungswissenschaftler Claus Leitzmann,
Professor am Institut für Ernährungswissenschaften der Universität
Gießen gemeinsam mit Andreas Hahn dieses grundlegende wissenschaftliche
Werk veröffentlicht. Die im Jänner erschienene völlig neu bearbeitete
zweite Auflage wurde von Leitzmann, in der Zwischenzeit emeritiert, zusammen
mit dem Ökotrophologen (Haushalts- und Ernährungswissenschaften) Doz.
Markus Keller verfasst. Im Format zwar größer wurde das Buch inhaltlich
gestrafft und setzt die Schwerpunkte teilweise etwas anders. So fehlt etwa das
Kapitel ‚toxikologische Aspekte’ dafür wird die ‚Prävention
chronischer Erkrankungen’ ausführlicher behandelt. Adressaten sind
primär Studenten und Lehrende der Ernährungswissenschaften, Medizin
und verwandter Gebiete, aber auch Berater und überhaupt alle, die sich mit
der vegetarischen Ernährung tiefer befassen möchten.
Hauptgegenstand des Buches ist die ernährungsphysiologische Bewertung der
vegetarischen Ernährungsformen. Insbesondere inwieweit sie die Versorgung
mit potentiell kritischen Nährstoffen (bestimmte Vitamine und Mineralstoffe,
Protein) sichern, besonders in Schwangerschaft, Kindheit und Alter, wird
beurteilt.
Eingehender als in der ersten Auflage wird die historische Entwicklung
des Vegetarismus und seine Verzweigungen dargestellt, wobei sich
natürlich über die
Gewichtung von Einzelheiten diskutieren lässt. So wird das Buch auch für
Menschen, die sich nicht in die Ernährungslehre vertiefen sondern sich allgemein über
Vegetarismus und seine Geschichte informieren wollen, interessant.
Schlagwortartige Zusammenfassungen der einzelne Abschnitte in Kernsätzen
geben einen raschen Überblick Darüber hinaus gibt besonders wertvoll
ein spezielles Kapitel abseits ernährungswissenschaftlicher Details praktische
Ratschläge
.
Die Beurteilung der vegetarischen Ernährung ist die in der nachfolgend beschriebenen
Kurzausgabe als Fazit wiedergegebene. Noch einige Kernsätze aus dem abschließenden
Resümee im Buch:
Vegetarische Kostformen sind artgerecht und
zeitgemäß.
Vegetarier weisen ein geringeres Risiko für eine Reihe von chronischen ernährungassoziierten
Krankheiten auf.
Auch für Vegetarier kann eine Ernährungsberatung hilfreich
sein.
Claus Leitzmann
Vegetarismus – Grundlagen, Vorteile,
Risiken
Verlag C.H.Beck München, 3.Auflage 2009, Taschenbuch, 125 Seiten,
7,90 €(D)
Das erstmals 2001 erschienene, 2007 aktualisierte Taschenbuch folgt
in Aufbau und Darstellung weitgehend dem vorne beschriebenen grundlegenden
Werk ‚Vegetarische
Ernährung’ erster bzw. zweiter Auflage. Es bietet so einen kurz gefassten Überblick über
den Vegetarismus: seine Arten, Beweggründe, Geschichte, Ernährungsphysiologische
Bewertung unter Bezug auf die maßgeblichen Nährstoffe und Lebensphasen,
Einfluss auf Erkrankungen etc., ohne den Leser durch zu viele Details zu belaten.
Das Fazit: ‚Eine abwechslungsreiche, gut zusammengestellte vegetarische
Ernährung ist geeignet, die artgerechten Ernährungsbedürfnisse
des Menschen in optimaler Weise zu befriedigen. Auf der anderen Seite bergen
vegetarische Kostformen mit deutlich eingeschränkter Nahrungsmittelauswahl
wie etwa die vegane Ernährung, auch das potentielle Risiko einer unzureichenden
Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen. Zur Mängelvermeidung sind
hier besonders sorgfältige Lebensmittel-Zusammenstellung und ausgeprägtes
Ernährungswissen angezeigt.’
Eine Anregung: Für den Leser hilfreich wäre ein Kapitel ‚Praktische
Umsetzung der vegetarischen Ernährungsweise’, wie es die große
Ausgabe enthält.
Gabriela Kompatscher
mit Albrecht Classen und Peter Dinzelbacher
Tiere als Freunde im Mittelalter -
eine Anthologie
, Wissenschaftlicher Verlag Bachmann Badenweiler 2010,
560 Seiten, kart., 20 x 13 cm, 29,50 €(D), ISBN 978-3-940523-08-2,
w ww.bachmann-verlag.de
Das Mittelalter, die Zeit etwa vom 6. bis zum 15 Jahrhundert, gilt
nicht gerade als Periode besonderer Menschenfreundlichkeit und schon
gar nicht Tierfreundlichkeit.
Nüchterne Beob-achter, fürchte ich, könnten allerdings diesen
Mangel auch in unserer heutigen Welt erkennen, wenn auch von Worthülsen
verdeckt. Immerhin hat der amerikanische Politwissenschaftler Rudolph Rummel
die Zahl der im 20. Jahrhundert im staatlichem Auftrag ermordeten Menschen mit
170 Millionen beziffert (zitiert nach Yaacov Lozowick in ‚Hitlers Bürokraten’).
Massentierhaltung, Tierversuche sind wohl auch nicht Punkte, die uns positiv
vom Mittelalter unterscheiden.
Sei dem wie immer, Gabriela Kompatscher, Universitätsprofessorin in Innsbruck,
Fach Latinistik, Spezialgebiet lateinische Texte des Mittelalters, nahm es als
Wissenschaftlerin und dazu Tierrechtlerin verdienstvoll auf sich, in dieser gemeinhin
als dunkel bezeichneten Zeit Zeichen der Empathie gegenüber Tieren aufzuspüren.
Mitgearbeitet haben hiebei die Univer-sitätsprofessoren Albrecht Classen,
u. a mit deutscher Literatur im Mittelalter befasst, und Peter Dinzelbacher,
Histo-riker.
Das Ergebnis ist die vorliegende Anthologie mit ungefähr siebzig Textstellen,
religiöse und weltliche, Gedichte, Erzählungen, Auszüge aus Romanen
etc. Alles Stellen, die von einer gefühlsmäßigen Bindung an Tiere
oder doch von einfühlsamer Beobachtung ihres Verhaltens zeugen. Breiten
Raum nehmen natürlich Heilige ein, nicht nur Franziskus, insbesondere auch
irische Mönche der Frühzeit. (Berichte. die nur die Macht des Heiligen über
Tiere aufzeigen wollen, wurden nicht aufgenommen).
Die einzelnen Texte werden erläuternd ein-begleitet, als wissenschaftliche
Arbeit ergänzt durch Anmerkungen und Quellenangaben. Dem meist lateinischen
oder mittelhochdeutschen Originaltext ist jeweils die deutschen Übersetzung
gegenübergestellt; sie hält sich möglichst an den Wortlaut des
Originals.
In der ausführlichen Einleitung widmen sich Kompatscher und Dinzelbacher
mehr den positiven Beziehungen, insbes. dem Verhältnis Heilige und Tiere,
während Classen das Tier und seinen Gebrauch im Mittelalter allgemein
behandelt.
Es ist nicht immer leicht, eine andere Zeit zu verstehen, und es macht
wenig Sinn, sie überheblich am Geist der eigenen zu werten. (Wobei nebenbei bemerkt
die eine oder andere heutige Zeitströmung etwa einstigen Hexenwahn begreifbar
macht).
Viele Texte werden den Lesenden nahe sein; sie erkennen
mit Freude, Tierliebe lebt in jeder Zeit und ist etwas zutiefst Menschliches.
Manch Heiligengeschichte wird uns vielleicht ferner sein. Da gilt, was Gotthard
M. Teutsch in seinem Lexikon der Tierschutzethik zum Stichwort Heilige und
Tiere sagt:
„Das Leben der Heiligen ist wie ein Stück vorweggenommener Verheißung“.
Und er zitiert Gertrude und Thomas Sartory, die in ihrer Anthologie Ich sah den
Ochsen weinen mit christlichen Texten aus römischer Zeit (1979) meinen:
„
Hier wird ahnbar und in bestimmten Augen-blicken sogar sichtbar, wie der Mensch
eigentlich gemeint ist – und von welcher Art seine Beziehung zum Tier nach
dem Willen des Schöpfers hätte sein sollen. Dieser Hauch von Paradies
gibt den Geschichten von Heiligen und Tieren ihren eigentümlichen Zauber – so
als schaute man durch ein Guckloch in den Garten Eden.“
Helmut F. Kaplan:
"Ich esse meine Freunde nicht"
Neuerscheinung zur Tierethik, Oktober 2009
Trafo Wissenschaftsverlag Oktober 2009, Taschenbuch 131 Seiten,12,80 €{D),
ISBN-13: 978-3896269416, www.trafoberlin.de
Fast alle bisherigen Bücher zur Tierethik sind entweder tendenziell
esoterisch oder aber ausgesprochen akademisch. Beides verhindert den wünschenswerten
praktischen und politischen Brückenschlag zu brisanten Themen wie ethische
Ernährung, artgerechte Tierhaltung, Tierversuche, Welthunger, Umweltzerstörung
oder Klimawandel. In seinem neuen Buch erläutert der renommierte Tierethiker
Helmut F. Kaplan ebenso fundiert wie allgemeinverständlich, was
an unserem Umgang mit Tieren moralisch falsch ist.
„
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“,
erkannte Albert Schweitzer in der Folge eines Offenbarungserlebnisses am
Ogowefluß in Gabun. Wenn wir uns in keiner Konfliktsituation befinden
(was die Regel ist), ist dies ein hinreichender Leitsatz für moralisches
Handeln. Einfache Regeln reichen meistens aus, um uns zu sagen, was wir tun
sollen. George Bernard Shaws berühmtes Diktum „Tiere sind meine
Freunde ... und meine Freunde esse ich nicht“ ist eine andere einfache
und einleuchtende Aussage bzw. Regel. Darum geht es in diesem Buch: um praktikable
Grundsätze für moralisches Handeln. „Ethik ist praktisch,
oder sie ist nicht wirklich ethisch“, sagt der in Princeton lehrende
Philosoph Peter Singer.
In den vergangenen Jahrzehnten entstand eine umfangreiche Literatur
zur Tierethik. Unsere moralische Verantwortung gegenüber Tieren ist mittlerweile de
facto philosophisch besser begründet als unsere moralische Verantwortung
gegenüber unseren Mitmenschen. Aber komplexe Theorien beeinflussen die
tägliche Praxis nun einmal kaum. Das vorliegende Buch beseitigt dieses
Theorie-Praxis-Gefälle für einen Großteil der Tierethik und
schafft damit die notwendige Voraussetzung für gesellschaftspolitische
Diskussionen und praktische Veränderungen.
Helmut F. Kaplan zählt zu den Pionieren der Tierrechtsbewegung und schrieb
viele Bücher und Hunderte von Aufsätzen und Artiken zur Tierethik
bzw. zu Tierrechten. Er ist Autor des mehrfach übersetzten Bestsellers „Leichenschmaus
- Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung“ und
Verfasser des Artikels „Vegetarianism“ der 2011 erscheinenden „Encyclopedia
of Applied Ethics“ (Elsevier, Oxford).
Weitere Bücher von Helmut f.Kaplan:
Der Verrat des Menschen an den Tieren
Tierversuche, Tiertransporte, Massentierhaltung, Rinderwahn, Vogelgrippe
- diese und andere Tierthemen bestimmen zwar häufig die Schlagzeilen,
aber die Hauptopfer, die Tiere, spielen dabei meist keine oder nur eine
kleine Rolle. Auf diesen intellektuellen und ethischen Skandal will der
Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan mit seinem jüngsten Buch aufmerksam
machen. Kaplan folgt nicht dem mittlerweile fast zum Dogma avancierten
Tierrechte-light-Ansatz, wonach man den Menschen auf keinen Fall die grausamen
Fakten im Umgang mit Tieren zumuten dürfe: Durch Würde-Floskeln
und Wohlfühl-Bilder narkotisiert, verharrten die Menschen dann nämlich
in ihrer Ausbeuterrolle, anstatt diese endlich zu verlassen.
Folgende Themen werden im Buch behandelt:
Terror gegen Tiere;
Einheit der Ethik;
Strategien für Tierrechte.
Diese Themen repräsentieren auch Inhalt und Programm des Buches:
Wir üben gegenüber Tieren eine welthistorisch beispiellose
Schreckens- und Terrorherrschaft aus.
Diese steht in krassem Widerspruch zu JEGLICHER Ethik und zu ALLEN unseren
moralischen Prinzipien.
Diesen Skandal gilt es zu erkennen und zu beseitigen.
Helmut F. Kaplan über mögliche Motive, sich für Tierrechte
zu engagieren (aus der Einleitung):
«
Zum Beispiel ein rationales Weltbild, das unbestreitbare biologische und
psychologische Fakten im Hinblick auf tierliches und menschliches Erleben
ernst nimmt. Oder das Bekenntnis zu einer konsequenten Ethik, die Wesen
nicht aufgrund der Beschaffenheit der Behaarung oder der Anzahl der Beine
diskriminiert. Oder einfach der Wunsch, einen Beitrag zur Beendigung des
größten Gewaltverbrechens der Menschheitsgeschichte zu leisten.»
« Der Verrat des Menschen an den Tieren»
Erschienen im Vegi-Verlag, 2006
ISBN 3-909067-06-9
260 Seiten
Preis: 15 Euro / 24 SFr.
Erhältlich in der Buchhandlung oder bei Amazon übers Internet.
Der Autor steht für Interviews zur Verfügung:
Kontakt: verlag@vegetarismus.ch
Homepage: www.tierrechte-kaplan.org
ALTEXethik
Erscheint einmal jährlich im Dezember in deutscher Sprache. Vertrieb:
Weinmanng. 86, CH-8700 Kuessnacht ZH; Tel. ++41 44 380 0830; Fax +41-44-380
0832, email: abo @altex.ch; Abopreis 15 €
Jahresabo für Privat-Bezieher 90 €, (für Tierschutzorg.mitglieder
u. Studie-rende Sonderkonditionen), Abo für Altex-Ethik allein 15 €.
www .altex.ch
(Die vier englischen Ausgaben und ALTEXethik zusammen für Private 90€,
für Studenten 42€)
Wie schon vor einem Jahr vermerkt wurde die Zeitschrift ALTEX - Alternatives
to Animal Experimentation geteilt. Die ursprünglich ‚Ein vierteljährliches
Journal für neue Wege in den biomedizinischen Wissenschaften’ benannte
der 3R Idee (Tierexperimente replace, reduce, refine) verpflichtete wissenschaftliche
Vierteljahresschrift wird jetzt englisch geschrieben und befasst sich vorwiegend
mit medizinisch/biologischen wissenschaftlichen Fachthemen. Zum Jahresende
erscheint dazu ein fünftes deutschsprachiges Heft: Altex-Ethik. Es enthält
den Literaturbericht zu anspruchsvolleren Neuerscheinungen auf dem Gebiet
der Mensch-Tier-Beziehung, dann Hauptartikel zu mehr grundsätzlichen
Fragen vor allem aus dem ethisch-philosophisch-rechtlichem Bereich, dazu
Zusammenfassungen der in den englischen Heften des Jahres erschienenen naturwissenschaftlichen
Artikel, weiters Nachrichten etc.
Das 128 Seiten starke Ethik-Heft 2009 ist wieder eine Fundgrube für
am Themenkreis Tierversuche und darüber hinaus eingehender Interessierte.
Wir greifen heraus, eine Abhandlung zur Patentierung von Versuchstieren (Krebsmaus), über
die Güterabwägung im Tierversuchbereich, eine Ethikkommissions-Stellungnahme
zu Interspezies-Mischwesen. Der Literaturbericht behandelt anders als seinerzeit
Gotthard Teutsch weniger Werke (rund 30), teils deutsche, teils englische,
diese aber viel ausführlicher.
Aus den Zusammenfassungen besonders interessant ist eine Arbeit über
die ökonomischen Aspekte von Tierversuchen. Die Kosten für Toxizitäts-
und Sicherheitsprüfungen in Europa betragen über 600 Mill € im
Jahr, weltweit über 2 Mrd.€. 50 % der Auftragsforschung werden
in einigen wenigen, großen Auftragslabors darunter auch Covance und
Huntington (HLS) durchgeführt. Der Industriezweig hat einen Gamtumsatz
von mehr als 4 Mrd. €. Die Durchführung des REACH-Programms (die
von der EU angeordnete Chemikalienprüfung) soll über 50 Millionen
Wirbeltiere und fast 10 Mrd. € erfordern. Die Zahlen zeigen, welch wirtschaftliche
Macht da beteiligt ist.
E.L.
In Englisch:
Katharina Wirnitzer
BikeeXtreme – Performance determining factors and
vegan nutrition pattern to successfully complete the Transalp Challenge
SVH – Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften Saarbrücken
2009, Taschenbuch 120 Seiten, 22 x 15 cm, 58 €(D). ISBN: 978-3-8381-0912-1
Die Autorin, vegane Physikerin, Sportwissenschaftlerin, geprüfte Tierschutzlehrerin
und Tierrechtlerin, seit 10 Jahren in verschiedenen Bereichen für Tierschutz
und Tierrechte aktiv, hat nach Abschluss ihrer Dissertation zur BIKE Transalp
Challenge, dem härtesten Mountainbike(MTB)-Rennen der Welt, diese als
Buch veröffentlicht.
Die Transalp Challenge (TAC) ist ein MTB-Rennen über acht Tages-Etappen
(Eckdaten: insgesamt 22.500 m Höhendifferenz mit 662 km Distanz, täglicher
Durchschnitt von 2810 m und 83 km). Was die Tour de France für den Straßenrad-Rennsport,
das ist die TAC für den MTB-Marathon-Rennsport und verlangt den Athleten
(Profis und Amateure) physisch und mental alles ab (Dropout-Quote: 19 %).
Die Autorin selbst nahm zweimal an diesem äußerst selektiven MTB-Rennen
teil und erreichte 2004 zusammen mit ihrem Mann in ihrer Kategorie als erstes
Amateur-Team nach der Weltelite der professionellen MTBer den 16. Rang.
Die Sportwissenschaftlerin untersuchte das Belastungsprofil und die
Belastungsverteilung während der TAC u. a. mittels Herzfrequenz, die belastungsinduzierte
Verschiebung der Körperwasser-Pools und ausgewählter Blut-Parameter
ebenso wie die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme eines veganen Ernährungs-Plans.
Die Autorin rollt die Entwicklung des tiefgreifendsten kulturellen Ernährungs-Fehlers
unserer Zeit – Fleisch sei Lebenskraft – in einem eigenen Kapitel
systematisch, detailliert, wissenschaftlich und umfassend auf.
Diese Studie ist die erste, die ein extremes MTB-Rennen und auch erstmals
eine Frau während dieses Rennens untersucht. Sie ist auch die erste,
die eine vegane Nahrungs- und Flüssigkeits-Aufnahme während acht
Wettkampftagen untersucht. Das Ergebnis: vegane Ernährung ist höchst
geeignet.
Siehe auch www .wirnitzer.at und bikeextreme.org .
ETHIK; TIERSCHUTZ
|
|
Helmut
F.Kaplan, Die ethische Weltformel
Eine Moral für Menschen
und Tiere
Vegi-Verlag, CH 9315 Neukirch-Egnach, 2003, 108 Seiten, EUR 9.90 (D), sfr 14.50
,
Ausserhalb der Schweiz bitte bei
Amazon.de bestellen
Das neuste Buch des Tierrechtsphilosophen Helmut Kaplan. In Anspielung auf die
Suche nach der Weltformel der Physik, zeigt er in
diesem Buch auf, wie eine ethische "Grundformel" für Menschen
und
Tiere aussehen könnte. Mit diesem Buch wird aufgezeigt, dass es durchaus
nicht notwendig ist, eine Ethik für die Tiere und eine andere für die
Menschen zu haben. Man kann beides vereinheitlichen ohne die unterschiedlichen
Bedürfnisse zu übergehen zu müssen. Manchmal ist die Lösung
so nah, dass man sie gar nicht wahr nimmt.
Herma Brockmann und Renato Pichler:
Wegbereiter des Friedens Die lebendigen Philosophien der Bishnois
und Jains. Vegi-Verlag, ISBN 3-909067-02-6, 2001, Fr. 19. 88 Seiten.
Seit Jahrhunderten zeigen die Bishnois, wie ein Leben auch ohne Gewalt gegen
Mensch, Tier und Bäume möglich ist. Die Jains leben sogar schon seit
Jahrtausenden mit dem Ziel möglichst kein Leben zu schädigen. Da in
den Medienvor allem übr Kriege und andere Konflikte berichtet wird, sind
diese beiden Gemeinschaften aus Indien in Europa wenig bekannt. Dieses Büchlein
bringt deshalb die Lebensweise dieser beiden Gruppen dem Leser näher.
Helmut F.Kaplan, Wozu Ethik? Über Sinn und Unsinn
moralischen Denkens und Handelns, ASKU-PRESSE 2001, 76 Seiten, Broschur DM
23,47, öS 165,00, sfr 22,00, EUR [D] 12,00 ab 01.01.2002
Helmut F.Kaplan, Tierrechte - Die Philosophie einer
Befreiungsbewegung, 160 Seiten, Echo-Verlag Göttingen 2000, 139 öS,
19
DM
Helmut F.Kaplan
TIERE haben RECHTE
Argumente
und Zitate von A bis Z
Reihe Tierrechte - Menschenpflichten, Band 1
Harald
Fischer Verlag, Erlangen 1998, 107 Seiten
Helmut F.Kaplan
Leichenschmaus
Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung
(Erstauflage 1993 rororo), Neuauflage Echo-Verlag Göttingen, 204 Seiten,
broschiert, 7.90 € (D),
ISBN 3-499-19513-5
Helmut F.Kaplan
Warum ich Vegetarier bin
Prominente erzählen, warum sie
Vegetarier geworden sind
Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 1995,
rororo-Sachbuch 9675, 159 Seiten, nicht mehr im Buchhandel, erhältlich bei
der ÖVU (Adresse unten), 3 € plus Versandkosten
Peter Singer
Henry Spira und die Tierrechtsbewegung
, Reihe Tierrechte - Menschenpflichten Band 5 Harald Fischer
Verlag Erlangen 2001 ; Titel der amerikanischen Originalausgabe 1998 "Ethics
into action"), 224 Seiten, kart., 228 Seiten und 16 Sei-ten Abb., 2001, DM
36,- / öS 263,- / sFr 33,-
Peter Singer Befreiung der Tiere - Eine neue Ethik
zur Behandlung der Tiere (Titel der englischen Ausgabe: Animal Liberation;
deutsche Erstausgabe 1982, Hirthammer Verlag, München, 302 Seiten),
rororo-Taschenbuch 1996, öS 196. Dieses Werk war Anstoß zur modernen
Tierrechtsbewegung
Gotthard M. Teutsch Mensch und Tier Lexikon der Tierschutzethik Vlg.Vandenhoek
& Ruprecht 1987, 301 Seiten, 265 öS, DM 36
Gotthard M. Teutsch
Die Würde der Kreatur Erläuterungen zu einem neuen
Verfassungsbegriff am Beispiel des Tieres, eine rechtsphilosophische Betrachtung
mit ausführlichen Text-Belegen Verlag Paul Haupt 1995, 120 Seiten, 297
öS, 38 DM
|
Gotthard M. Teutsch
Gerechtigkeit auch für Tiere – Beiträge zur Tierethik,
Biblioviel Verlag Bochum 2002, 148 Seiten, 19 €
Prof. Teutsch war eine der ersten Philosophen und Ethiker im deutschen Sprachraum,
die sich des Tieres angenommen haben. Bekannt sein Lexikon der Tierschutzethik
und die Anthologie Da Tiere eine Seele haben und der jährliche Literaturbericht
Mensch und Mitgeschöpf in der Zeitschrift ALTEX. Das vorliegende Taschenbuch
sammelt einige seiner Aufsätze zur Tierethik: Schweitzers Beitrag zur Ethik
der Mensch-Tier-Beziehung. Gewalt gegen Tiere. Leben und Tod der Tiere nach dem
Gleichheits-grundsatz. Sollen wir Tiere wie Menschen behandeln? Zur ethischen
Abwägung von Tierversuchen. Wie konsequent sollen Tier-versuchsgegner sein?
Für jeden, der sich mit den kontroversen Themen ernster beschäftigen
will, eine wertvolle Hilfe.
Steven Rosen
Die Erde bewirtet euch festlich
Vegetarismus und die Religionen der Welt Mit einem Vorwort von Isaac B.
Singer und einem Essay von Eugen Drewermann
Verlag Adyar, Satteldorf 1992,
158 Seiten, 27 DM, 210 öS
Wilhelm Brockhaus (Hrsg).
Das Recht der Tiere in der Zivilisation - Einführung in
Naturwissenschaft , Philosophie und Einzelfragen des Vegetarismus, 310 Seiten,
Hirthammer Verlag, München 1975
Albert Schweitzer, Die Ehrfurcht vor dem Leben
Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, Beck'sche Reihe 1997 (7.Auflage)165
Seiten, 123 öS.
Manuela Linnemann (Hg.) Brüder, Bestien, Automaten Reihe
Tierrechte - Menschenpflichten, Band 3 Das Tier im abendländischen
Denken - eine Anthologie, von Empedokles und Platon bis Th.w. Adorno, E. Canetti
und Jacques Derrida Harald Fischer Verlag, Erlangen 2000, 380 Seiten
Paola Cavalieri
Die Frage nach den Tieren
Für eine erweiterte Theorie der Menschenrechte Reihe Tierrechte -
Menschenpflichten, Band 8 Harald Fischer Verlag, Erlangen, 2002, , (ital.
Originalausgabe "La questione ani-male" 1999), 179 Seiten, 19,8 Eur
(D)
Eine philosophisch-wissenschaftliche Abhandlung
Martin Liechti
(Hrsg.)
Die Würde des Tieres
Reihe Tierrechte - Menschenpflichten, Band 7 Harald Fischer Verlag,
Erlangen, 2002, 378 Seiten, 27 Eur(D) 28 Referate, gehalten beim Symposium "Die
Würde des Tieres" an der Universität Basel im März 2001
Johann S. Ach Warum man Lassie nicht quälen darf Tierversuche
und moralischer Individualismus, ein philosophisch-wissenschaftliches Werk Harald
Fischer Verlag, Erlangen 1999, 293 Seiten
Und zu den Pflanzen:
Ortwin Maritsch
Der Pflanzensprecher
Ethische
Betrachtungen über pflanzliche Nahrung,
Können Pflanzen denken und fühlen?,
Herstellung von Blütenessenzen, Der Weg der mentalen Wahrnehmung
Osliebia Verlag 2001, 114 Seiten, zu beziehen bei Oslieba, Radlingstr. 55,
A-8990 Bad Aussee, Tel. 03622-52 188
Der Autor von Beruf Drogist führt
uns nicht den wissenschaftlich-technischen Pfad, er fühlt mit den Pflanzen
und lehrt uns, alles Leben, nicht nur das der Menschen und Tiere, zu achten.
Zugleich vermittelt er uns Erfahrungen seines Lebens. Schließlich enthält
das Büchlein noch praktische Anleitung zur Herstellung von Blütenessenzen
Howard
F.Lyman (with Glen Merzer)
Mad Cowboy
Plain
truth from the cattle rancher who won't eat meat
23 US $, 223 Seiten, ISBN
0-684-84516-4, 1998. |
|
ALLGEMEIN und ERNÄHRUNG |
So geht's vegetarisch - jetzt einsteigen
Praktische Inofs für den leichten Einstieg mit Rezepten,
herausgegeben vom VEBU, bei der ÖVU erhältlich, ca. 3 € +Versandkosten
Kath Clements
Vegan
Über Ethik in der Ernährung und die Notwendigkeit des Wandels
6. aktualisierte
und ergänzte Auflage 2008
Deutsch von Daniel Bauer und Lars Thomsen,
mit einem Vorwort von Ingrid Newkirk
und einem Extra-Kapitel von Sebastian Zösch
Echo Verlag D-37083 Göttingen, 144 Seiten, Euro 8,50,
ISBN 978-3-926914-28-6
www.echoverlag.de
Barbara Rütting
... und dennoch
Erfahrungen eines Lebens
Herbig Verlag München 2005, 412 Seiten 24,90 €(D), 43,70 CHF
Barbara Rütting ist unseren Lesern keine Unbekannte. Nicht wenige ihrer
Bücher haben wir in der anima schon vorgestellt. Unter den noch im Buchhandel
erhältlichen seien genannt:
Lachen wir uns gesund!
Bleiben wir schön gesund
Essen wir uns gesund
Barbara Rüttings Koch- und Spielbuch für Kinder
„ Schauspielerin, Friedensaktivistin, Tierschützerin, Gesundheitsberaterin,
Bestsellerautorin, Politikerin ... Barbara Rüttings Leben war und ist der
unbedingte Einsatz für eine gerechte und friedliche Welt. Mitreißend,
unterhaltsam und mit viel Humor präsentiert sie hier ihre Quintessenz der
vergangenen Jahrzehnte: Bekenntnisse einer Aufmüpfigen.“ – heißt
es zum neuen Buch im Verlagsprospekt.
Die „Memoiren“ dieser außergewöhnlichen Frau sind kein
chronologischer Lebensbericht, vielmehr Schlaglichter auf wesentliche Momente
in einer langen Spanne, vom preußischen Flüchtlingsmädchen
bis zu ältesten Abgeordneten im bayrischen Landtag. Über ihre Karriere
als Filmschauspielerin erfahren wir kaum etwas, um so mehr über ihr reiches
Leben nach jener Zeit. Wie sie Vegetarierin wurde, ihre Friedens – und
Umweltaktivitäten, vom Kampf gegen Tierversuche, eine Art Dokumentation über
die Geschichte der Alternativszene der letzten dreißig Jahre. Ein Tagebuchprotokoll über
den mühsamen und schließlich gescheiterten Versuch einer Öko-Siedlung: „Alte
nicht ins Altenheim, elternlose Kinder nicht ins Kinderheim, herrenlose Tiere
nicht ins Tierheim – alle helfen sich gegenseitig, um das Leben ein bißchen
glücklicher zu machen“, von seelischen Höhen und Tiefen, von
den Wegen, Kraft aus dem Geistigen zu schöpfen. Mehr als ein Lebensbericht,
ein Buch zum Nachdenken.
Victor S.Sussman
Die vegetarische Alternative
Eine ausführliche Information über Vegetarismus mit dem
Schwerpunkt Ernährung
Hans Nietsch Verlag, 2.Auflage 1997, Taschenbuch
238TSeiten, 24 DM, 180 öS;
Vergriffen. Gebraucht fallweise bei amazon.de erhältlich.
Barbara Rütting,
Grüne Rezepte für den blauen Planeten, Taschenbuch Goldmann
Verlag, 1997, 350 Seiten, 109 öS Zahlreiche Rezepte, doch nicht nur ein
Kochbuch, eine Anleitung für gesunde Vollwerternährung und über
unse-re Möglichkeiten, der Ausbeutung von Mitmenschen (in der Dritten Welt)
und von Tieren gegenzusteuern. |
Helma Danner
Jetzt werde ich Vegetarier- Der einfache
Weg zu einem gesünderen Leben ohne Fleisch
Econ Taschenbuch Verlag,
2.Auflage 1998, 206 Seiten, 109 öS, 14,80 DM
Eine leicht lesbare Einführung
in den Vegetarismus in seinen verschiedenen Aspekten, betr. die gesundheitlichen
Gefahren der konventionellen, fabriksmäßigen Ernährung und in
die Grundprinzipien der vegetarischen vitalstoffreichen Vollwertkost nach
Prof.Kollrath / Dr.Bruker, mit Rezepten.
Vergriffen. Gebraucht fallweise bei amazon.de erhältlich.
Anmerkung: Die in diesem Buch (Seite 47, 48) und auch in einigen anderen
hier angeführten Werken vertretene optimistische Meinung bezüglich
der Vitamin B12 - Versorgung von Veganern wird von der Wissenschaft nicht
geteilt. Siehe dazu das Stichwort Wissenschaft . Um irreversible Schäden,
die gerade bei rohkostreicher veganer Kost zu spät bemerkt werden können,
zu vermeiden, sollten Veganer diesem Punkt besonderes Augenmerk zuwenden.
Die
Autorin scheint uns auch bei Freilandeiern(S 76, 77) zu optimistisch: Auch
die sind leider nicht vor Salmonellen gefeit. Unbeschadet dessen sind
Freilandeier schon aus Tierschutzgründen Käfig- und Bodenhaltungseiern
vorzuziehen.
Jetzt geht's los
Praktische Tips für den Einstieg in die
vegetarische Ernährung
Herausgeber Vegetarische Initiative Hamburg 1996, 40 Seiten. Kurzgefaßte
Information über die vegetarische Lebensweise und ihre Gründe, Rezepte,
Infos, Vergriffen.
Axel Meyer
Fleisch...oder die Folgen einer unbewußten Eßgewohnheit
ein Plädoyer gegen den gleichermaßen gedankenlosen wie lebens-und
naturbedrohenden Fleischverzehr,
Taoasis Verlag 1993, 158 Seiten, 19.80 DM, ca. 160 öS.
Vergriffen. Gebraucht fallweise bei amazon.de erhältlich.
|
|
ERNÄHRUNG |
|
Claus Leitzmann, Marus Keller
Vegetarische Ernährung
siehe oben
Prof.Dr.Claus Leitzmann / Dr.oec.troph. Andreas Hahn Vegetarische
Ernährung - Gesund und bewußt essen Trias (ThiemeVerlag)
Stuttgart 1998, ISBN 3-89373-426-0, 239 Seiten mit zahlreichen Abbild., 218 öS.
Die beiden Ernährungswissenschaftler haben nach obigem wissenschaftlichen
Werk nun auch eine für den Laien leicht faßliche Information über
Vegetarismus nach dem derzeitigen Stand der Ernährungswissenschaft
geschrieben. Grundbegriffe der Ernährungslehre - Ratschläge für
Vegetarier - Rezepte
Vergriffen. Gebraucht fallweise bei amazon.de erhältlich
; bei der ÖVU entleihbar..
Claus Leitzmann
Vegetarismus Grundlagen, Vorteile, Risken
siehe oben
Neal Barnard
Iss dich fit - Die vitalisierende Kraft der Ernährung rororo-TB
1998 318 Seiten, 123 öS
Der amerikanische Arzt und Ernährungsfachmann plädiert, gestützt
auf zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen für vegane Ernährung:" Die
in diesem Buch beschriebenen gesundheitlichen Vorteile ergeben sich
ausschließlich aus pflanzlicher Ernährung. Die 4 Grundpfeiler einer
gesunden Ernährung: Gemüse - Hülsenfrüchte- - Vollkornprodukte
- Obst - (mit Vitamäin B12-Ergänzung)
Vergriffen, jedoch bei der ÖVU noch erhältlich (9,50 €, +Versandkosten)
.
|
Neal Barnard
Iss dich fit - Die vitalisierende Kraft der Ernährung rororo-TB
1998 318 Seiten, 123 öS
Der amerikanische Arzt und Ernährungsfachmann plädiert, gestützt
auf zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen für vegane Ernährung:"
Die in diesem Buch beschriebenen gesundheitlichen Vorteile ergeben sich
ausschließlich aus pflanzlicher Ernährung. Die 4 Grundpfeiler einer
gesunden Ernährung: Gemüse - Hülsenfrüchte- -
Vollkornprodukte - Obst - (mit Vitamin B12-Ergänzung)
Vergriffen. Gebraucht fallweise bei amazon.de erhältlich
.
.
Gill Langley
Vegane Ernährung, Echo Verlag Göttingen 1999, 240 Seiten, 11,30
€ (D). Das bisher umfassendste Werk zur veganen Ernährung, häufig
als "vegane
Bibel" bezeichnet. Siehe auch unter "Einkaufsführer -Vegan".
Die britische Wissenschaftlerin Dr. Gill Langley hat die wissenschaftliche
Literatur zum Thema Vegane Ernährung ausgewertet und das Ergebnis in einem
umfassenden Bericht erstmals 1988 veröffentlicht. 1995 erschien in England
eine erweiterte Neuauflage, die nun in deutscher Übersetzung vorliegt.
Siehe auch die Besprechung weiter unten. James Peden
Vegetarische Hunde- und Katzenernährung (Übersetzung der
amerikanische Originalausgabe "Cats & Dogs" 1999), Echo-Verlag
Göttingen 2003, 240 Seiten, 17,80 EUR (D), ISBN 3-926914-40-8
|
Barbara Rütting
Essen wir uns gesund
30 Jahre
Erfahrung mit Vollwerternährung , Herbig Verlag 2002, 24,90 EUR (D)
Buchbesprechungen aus der a n i m a - Zeitschrift fürTierrechte
Frühjahr 2010
Heike Kügler-Anger
Vegan unterwegs – Schnell zubereitet und verpackt – für Schule,
Beruf und Freizeit
pala-verlag Darmstadt 2009, 180 Seiten, Format 21,5 x 14 cm, Hardcover, 14 €,
ISBN 978-3-89566-264-5
Wenn man als VeganerIn unterwegs ist und sich der Magen meldet,
ist es oft schwer, gutes und gesundes Essen zu finden. Denn Pommes frites,
die im Schnitzelfett
frittiert wurden, sind schließlich nicht das, wovon VeganerInnen in
der Regel träumen. Wem es nicht möglich ist, seine Mahlzeiten zuhause
einzunehmen und trotzdem abwechslungsreich essen möchte, wird in diesem
Kochbuch sicher genügend Anregungen finden, wie er sich ein köstliches
Lunchpaket zusammenstellt. Weiters gibt es auch gute Tipps, für die
Vorratshaltung, für praktische Transportbehälter und wie man Pannen
wie durchweichte Brötchen oder matschige Salate vermeidet.
Neben nicht alltäglichen Pausenbroten gibt es Burger, Wraps, Dips, Obst-
und Gemüsespieße, kleine Knabbereien und für kalte Tage wärmende
Suppen aus der Isolierkanne. Auch Schleckermäulchen kommen mit Muffins,
süßen Riegeln und fantasievollen Desserts auf ihre Rechnung.
Kostprobe gefällig? Brötchen mit Austernpilzen und Basilikumcreme,
Vollkornwraps mit mediterraner Füllung, Reisnudelsalat mit Cashewkernen,
Melonen-Räuchertofu-Spieße, Lauch-cremesuppe, Bananenbrownies
und ....
Dieses Kochbuch wird Ihnen das vegane Alltagsleben außerhalb Ihrer
Küche
sicher genussvoll erleichtern.
Christoph Stertak
Wahrlich, Natürlich, Köstlich
Vegane, vegetarische und vollwertige Gerichte aus biologischen Zutaten
Eigenverlag
Graz 2009, 120 Seiten, 14,90 €, ISBN: 978-3-200-01692-7, Vertrieb
auch über www .stertak.net
Der Autor, gelernter Koch, hat sich aus ethischen Gründen seit Jahren
der vegetarischen und veganen Küche verschrieben und kocht im Bioladen
Matzer in Graz, der Österreichs ältester Bioladen ist. Mit seinem
ersten Kochbuch möchte er nun seine jahrelangen Erfah-rungen weitergeben
und beweist damit, dass sich Vegetarier nicht nur von Müsli und Beilagen
ernähren müssen. Vielmehr zeigt sein Kochbuch, das vegetarsiche/vegane
Gerichte äußerst schmackhaft, fantasievoll und gesund sein können.
Von exotisch anmutenden Eigen-kreationen bis hin zur bodenständigen Hausmannskost,
ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und besonders wichtig: Man muss kein
Profikoch sein, um all die Köstlichkeiten nach kochen zu können.
Die Zubereitungsarten werden leicht verständlich Schritt für Schritt
erklärt, so dass auch wenig routinierte Köche und Köchinnen
sich und ihre Liebsten kulina-risch verwöhnen können.
Gegliedert ist das Buch nach einigen wertvollen Küchentipps und einer
kleinen Warenkunde in Suppen, Suppeneinlagen, Salate, Hauptspeisen, Desserts
und warme Süßspeisen.
Zu jedem Rezept gibt es eine Abbildung der Speise, die dazu anregt, das
eine oder andere gleich ausprobieren zu wollen.
Also, wie wäre es mit Karotten-Ingwersuppe, Gurken-Kürbissalat mit
Avocadomarinade, Polenternockerl mit Spargelsauce und Apfel-Mangotiramisu?
Oder Erbsen-Safransuppe, Krautstrudel auf Kürbiskernsauce und Erdbeer-Hirseknödel
auf Vanillesauce?
Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind und Ihnen das Wasser im Munde
zusammenläuft
- besorgen Sie sich dieses Kochbuch! Dann steht einem vegetarischen,
veganen, vollwertigen, biologischen, wohlschmeckenden, gesunden Schlemmen
nichts mehr
im Wege.
Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit
wünscht Ihnen
Ihre Michaela Schaller
Garten
Brigitte Kleinod
Das Hochbeet - Vielfältige Gestaltungsideen für Gemüse-, Kräuter-
und Blumengärten,
pala-verlag Darmstadt 2009, 160 Seiten, 21,5 x 14 cm, Hardcover,
14 € ISBN:
978-3-89566-261-4
Vor hundert Jahren gehörten Vegetarier sein
und gärtnern fast zusammen,
man denke nur an die Obstbaukolonie Eden. In Hungerzeiten steht der
Garten auch hoch im Kurs, so prägte die britische Regierung im
zweiten Weltkrieg den Slogan ‚Lieber eine Stunde im Garten arbeiten
als sich eine Stunde um Lebensmittel anstellen’. Heute, wo die
Lebensmittelmärkte von
billig maschinell und in Folienhäusern ge-zogner Ware überquellen,
ist Arbeitsschweiß nicht mehr so in.
Dennoch vielen Menschenmacht es immer noch Freude, in frischer Luft
Pflanzen beim Sprießen zu helfen, nur das viele Bücken
ist nicht so lustig. Da ist das Hochbeet eine willkommene Hilfe.
Was, wo und wie man damit alles
machen, erklärt ihnen ausführlich die Autorin.
Buchbesprechungen
aus der anima -Zeitschrift für Tierrechte,
2009:
Nadja Schäfer
Histaminarm kochen – vegetarisch
Köstliche Rezepte und Praxistipps bei Histaminintoleranz,
pala verlag
Darmstadt 2009, 158 Seiten, Hardcover, 21,5 x 14 cm, 14 EUR(D), ISBN
978-3-89566-263-8
Heute gibt es leider immer mehr Menschen, die unter irgend
einer Nahrungsmittelunverträglichkeit
leiden. Nadja Schäfers litt selbst jahrelang unter Blähbauch, Bauchschmerzen,
verstopfter Nase etc., ohne dass Ärzte einen auffälligen Befund liefern
konnten. Durch Zufall stieß sie letztendlich selbst darauf, dass sie
an einer Histamin-Unver-träglichkeit leiden muss. Betroffenen Menschen
fehlt ein Enzym, das Histamin aus Lebensmitteln vollständig im Darm abbaut.
Den Verzehr von Schokolade, Rotwein, Käse, Salami, Erdbeeren und leider
vieles mehr, müssen Betroffene mit Schmerzen teuer bezahlen.
Um ihnen zu helfen, machte sich Nadja Schäfers daran, einen Ratgeber
zu schreiben und Rezepte zu entwickeln, die zeigen, dass man trotz Histaminintoleranz
gesund und vegetarisch gut essen kann.
Die Autorin beschreibt zunächst die Hintergründe zur Unverträglichkeit
von Histamin, führt Symptome der Histaminintoleranz an, zeigt Möglichkeiten
zur Diagnose und erläutert Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
bei Histaminintoleranz. Weiters werden Lebensmittelgruppen angeführt,
die viel bis wenig Histamin enthalten sowie jene, die gut verträglich
sind. Ratschläge wie man Lebensmittel richtig lagert, zubereitet und kombiniert,
fehlen ebenso wenig wie Tipps wie Histaminallergiker mit Gewürzen,
Essig etc. umgehen.
Schließlich folgen 85 lakto-ovo-vegetarische Rezeptvorschläge für
histaminarmes Kochen. Sie finden Aufstriche, Dressings, Suppen, Pikantes aus
dem Ofen, Gemüse und Wokgerichte, Nudel-. Und Reisgerichte, Gebratenes,
sowie Desserts und Kuchen. Die Kochanleitungen sind Schritt für Schritt
leicht verständlich geschrieben, und zu vielen Rezepten gibt es noch interessante
Extratipps. Rezeptanleitungen für Kürbis-Kokos-Suppe, Dinkelpizza
mit Pesto und Rucola, Safranrisotto, Zucchini-Lauch-Puffer und Sauerkirschsorbet
lassen einen neugierig werden, auch wenn man nicht Histaminallergiker
ist.
Zum Schluss bietet das Kochbuch noch ein Ernährungstagebuch mit den „Top-Sünden“ bzw.
den „All-time-Favourites“ mit Platz für eigene Ergänzungen.
Kurz und gut, ein interessantes Kochbuch, das allen etwas bietet, die
sich für vegetarische Ernährung interessieren und gerne Neues
ausprobieren.
Wolfgang Hertling
Kochen mit Hirse – fantastisch vegetarisch
pala
verlag Darmstadt 2009, aktualisierte Neuauflage, 158 Seiten, Hardcover,
ca. 17 x 12 cm, 9,90 EUR(D), ISBN 978-3-89566-260-7, pala-verlag.de
Durch den Trend zu einer vollwertigeren gesünderen Ernährung hält
Hirse, nachdem sie viele Jahrzehnte ganz in Vergessenheit geraten ist, wieder
Einzug in unsere Küchen. Und das ist gut so. Nicht umsonst wird dieses
Getreide das goldene Korn genannt. Neben wertvollen Vitaminen und ungesättigten
Fettsäuren enthält Hirse eine Reihe von Mineralstoffen und Spurenelementen.
Neben Magnesium und Kalium steckt auch wesentlich mehr Eisen in den kleinen
Körnchen, als in anderen Getreidearten. Auch unserer Schönheit hilft
die Hirse, weil sie durch ihren hohen Gehalt an Fluor und Silizium Zahnschmelz,
Haut, Haare und Nägel stärkt. In der Welternährung hat Hirse
schon immer eine große Rolle gespielt, vor allem in Ländern der „Dritten
Welt“. Chinesen zählten sie zu den fünf heiligen Pflanzen,
Pythagoras empfahl Hirse für Gesundheit und Kraft und Hunnenkönig
Attila bewirtete seine Gäste ausschließlich mit Hirse. Ein Getreide
also, das eine große und alte Geschichte hat.
Was mit Hirse heute in der Küche alles möglich ist, zeigt uns Wolfgang
Hertling mit seinem Kochbuch. Hirse ist geradezu eine „Verwandlungskünstlerin“ wie
kein anderes Getreide. Es lässt sich nämlich sowohl süß als
auch pikant variantenreich zubereiten, schmeckt gut und ist äußerst
bekömmlich.
Die 120 ovo-lacto-vegetarischen Rezepte bestehen aus Frühstücksideen,
Suppen, Hirse als Beilage, Gemüsegerichte, Hirse als Füllung, Pfannengerichte,
kalte Hauptgerichte, Süßes aus Hirse und Backen mit Hirse. Für
Veganer sind die meisten Rezepte einfach zu veganisieren, in dem
man Milch durch Sojamilch, Quark durch Tofu, Sahne durch Sojasahne
etc. ersetzt.
Ergänzt werden die Rezepte noch mit praktischen Tipps, wie man Hirse richtig
zubereitet, sowie Interessantes über Anbau, Sorten und Geschichte.
Ob man nun Süßes oder Pikantes bevorzugt, hier dürfte jeder
etwas für seinen Geschmack finden. Pilzhirse, Paprikaauflauf, Hirsebratlinge,
gefüllte Pfannkuchen, Apfelpudding, Carobcreme und Napfkuchen mit Hirse
würden vielleicht auch in Ihren Speiseplan Abwechslung bringen?
Dann besorgen Sie sich dieses Kochbuch und einem gesunden Schlemmen
steht nichts
mehr im
Wege.
Guten Appetit, wünscht Ihnen
Ihre Michaela Schaller
Sigrid Oldendorf-Caspar
Das Beerenbuch
pala-verlag Darmstadt 2009, Hardcover, 158 Seiten
ca.17 x 12 cm (LxB), 9,90 €(D),ISBN
978-3-89566-258-40
Ein Gartenratgeber und ein Kochbuch in ei-nem, den gerade für die vegetarische
Ernährung so wertvollen Beeren gewidmet, vom Einsetzen der Pflanzen in
die Erde bis zur Frucht in zahlreichen Variationen im Mund. Die Autorin behandelt
die zehn bekanntesten der landläufig Beeren bezeichneten Früchte,
von der Ribisel (Johannisbeere) und Erdbeere bis zum Holunder und Sanddorn.
Auf 70 Seiten erfahren Gartenamateure das Wichtigste zu Anbau und Pflege, dazu
Informationen über Vitamingehalt etc. Rund 100 Seiten sind dem Genuß vorbehalten,
ob roh, gebacken oder gekocht, als Saft oder Eis: 70 Rezepte (ovo/lacto-vegetarisch).
E.L.
Irmela Erckenbrecht
Rosmarin und Pimpinelle - Das Kochbuch zur Kräuterspirale - Vegetarische
Rezepte, pala-verlag Darmstadt 2009, Hardcover, 158 Seiten, 21,5 x 14. 12,80 €(D),
ISBN 978-3-89566-256-0
Wer eine Kräuterspirale sein Eigen nennen darf, oder vor hat, seinen Garten
damit zu bereichern, wird an diesem Buch garantiert Freude haben und so manche
brauchbare Anregung finden. Die Autorin gibt Tipps, wie wir für ein Kräuterbeet
ideale Standortbedingungen schaffen und dieses ein wahres Schmuckstück
für jeden Garten werden kann. Wahrscheinlich werden Sie staunen, dass
Sie mit nur geringem gärtnerischen Aufwand mit der Kräuterspirale
vom zeitigen Frühjahr bis weit in den Herbst hinein stets eine große
Palette frischer Würzkräuter zur Auswahl haben können.
Weiter geht es mit Tipps, wie Sie Ernteschätze für den Winter trocknen,
einfrieren oder einlegen können, damit der Winter keine geschmacklose
Zeit wird. Und schließlich geht es in die Kräuterküche: Insgesamt
22 Küchen-kräuter mit ihren kulinarischen Besondemheiten und speziellen
Anwendungsmöglichkeiten werden vorgestellt und ausführlich beschrieben.
Die ovo-lacto-vegetarischen Rezepte für Salate, Suppen, Aufläufe,
Pizzen und Pfannengerichte, Gebäcke und Drinks lassen einem schon beim
Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Veganer werden bei den Rezepten
sicher keine Schwierigkeiten haben, Schlag- durch Sojasahne, Butter durch
Margarine,
Parmesan durch Hefeflocken, Ei durch Sojamehl etc. zu ersetzen.
Und wenn Siei schließlich Ihre Lieben oder Gäste mit Kerbelcremesuppe,
Salbeispaghetti, Maistaler mit Petersiliensauce, Kräuterpfannkuchen mit
Pilzen oder Kräuterlasagne verwöhnen, sind sicher alle begeistert.
Auch Ge-tränkekreationen wie Lavendelmilch oder Pfefferminzbowle werden überraschen.
Toll an den Rezepten ist, dass sie nicht nur gut schmecken, sondern auch
bekömmlich,
gesund und preiswert sind.
Lassen Sie sich anhand dieses Kochbuches von den köstlichen Kräuteraromen
doch einfach zu neuen Kochabenteuern verführen.
Susanne Bodensteiner
Veggie Grillen
Reihe: GU Just cooking, Gräfe und Unzer Verlag, Softcover mit runder Ecke,
48 Seiten mit ca. 30 Farbfotos. 18 x 15 cm, 4,90 €D 5,10 €A
Wenn das Wetter schön ist und man ein Plätzchen im Grünen hat,
ist Grillen angesagt. Wer bis dato meinte, dass nur Fleischesser dabei zu lukullischen
Genüssen kommen, irrt und wird über die vielen fleischlosen Varianten
in Veggie Grillen überrascht sein. Die sommerlich leichten Rezepte sind
ovo-lacto-vegetarisch, lassen sich jedoch auch leicht veganisieren.
Zu Beginn gibt die Autorin Tipps, die ein entspanntes Grillvergnügen garantieren.
Hiezu zählt Wissenswertes über Gas-, Holzkohle und Elektrogrills
sowie das passende Zubehör. Weiters erfährt man, wie man Feuer macht,
optimale Grillzeiten, -temperaturen und welche Öle geeignet sind.
Für spontane Veggie-Griller gibt es Rezeptvorschläge, die keine Vorbereitung
brauchen und in jedem Supermarkt oder beim Bäcker zu bekommen sind und
so im Handumdrehen auf dem Rost landen können. Die Hauptgerichte wie Gewürzpolenta
mit Minzetomaten, Zucchi-nirädchen mit Tofu und Shitake, Mini-Paprika
mit Couscous, Sesamfladen oder Lorbeerkartoffeln mit Schalottenbutter schmecken
sicher nicht nur überzeugten Vegetariern. Für Naschkatzen gibt es
zum Schluss noch eine gegrillte Banane oder Früchtepäckchen mit
Kokos-Mascarpone-Sauce.
Lustige Infos über das Grillen runden die Lektüre noch ab und machen
garantiert Lust auf junges Gemüse frisch vom Feuer.
Also: Los geht´s, die Grillsaison ist eröffnet!
Torsten Merz
Gemüse ist mein Fleisch - Vegetarisch
grillen,
Verlag
Parkstraße,
München 2009 (2. Aufl.), Paperback,70 Seiten, 22x15 cm, 6,80 €(D)
ISBN:978-3-941556-00-3; als Hörbuch (auf USB-Karte) ISBN 978-3-941556-01-0),
inklusive Buch 14,80 €(D)
Wer aufgrund des Titels meint, dass Grillen mit Gemüse wenig spektakulär
ist und dabei einfach nur Zucchini, Paprika und Tomaten auf den Rost gelegt
werden, der irrt. Torsten Mertz zeigt uns nämlich in einem äußerst übersichtlichen
Buch 50 Rezepte, die auch mit wenig Kochroutine zubereitet werden können
und dennoch originell sind.
Zu den Kapiteln Grillgemüse, Spieße, Päckchen und Fruchtiges
gibt es jeweils eine „kleine Warenkunde“ dazu, in der wir erfahren,
welche Produkte sich wie besonders eignen. Z. B wird die Herstellung und Verwendungsmöglichkeit
von Fleischimitaten wie Seitan, Tofu und Tempeh erklärt.
Das Kochbuch ist ovo-lacto-vegetarisch, beinhaltet aber auch zahlreiche gekennzeichnete
vegane Rezepte. Kostprobe gefällig? Grünkern-Cevapcici, Seitan-Frühlingszwiebel-Spie-ße,
Feta-Zucchini-Schiffchen, Knusprige Kür-bisspalten, Birnenhälften
mit Roquefort und Ananas „indisch“.
Appetit bekommen?
Mein Tipp: Lassen Sie den Sommer nicht ohne Grillparty vergehen und genießen
Sie die kulinarische Vielfalt auf dem Grillrost
Ihre Michaela Schaller
Jutta Grimm
Vegetarisch grillen – Vollwertige Rezepte
Mit Cartoons von Renate Alf
pala-verlag Darmstadt, überarbeitete Neuauflage 2008, Hardcover, 160 Seiten
, ca. 17x12 cm, 9,90 €(D), ISBN 978-3-89566-242-2
Ein Klassiker unter den Grill-Büchern, die erste Auflage erschien 1992.
Da das Buch erst kurz vor Redaktionsschluß einlangte, konnte sich unsere
Fachfrau nicht mehr damit beschäftigen. Nur soviel, es enthält schätzungsweise
130 Rezepte, die teils über das eigentliche Grillen hinausgehen, darunter
viele vegane, dazu auf über 30 Seiten Anleitungen zum Grillen, und
zahlreiche originelle Cartoons zum Thema.
Buchbesprechungen aus der anima -
Zeitschrift für Tierrechte, Frühjahr 2009:
Jutta Grimm
Brotaufstriche selbst gemacht – Süßes und Pikantes aus
der Vollwertküche, 3. überarbei-tete Auflage, pala-verlag Darmstadt
2008 (www .pala-verlag.de), 172 Seiten, Format ca. 17 x 12 cm, Hardcover,
9,90 Euro(D), ISBN: 978-3-89566-248-5
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Doch was die meisten sich aufs
Brot schmieren bzw. legen, ist häufig tierischer Herkunft, extrem
fett oder wenn es um Marmeladen geht, verkocht und viel zu süß.
Jutta Grimm zeigt uns mit diesem Buch, dass es vielfältige Alternativen
gibt, die nicht nur gesünder und billiger sind, sondern auch noch
viel besser schme-cken.
160 vegetarische Rezepte bieten Abwechslung beim Frühstück,
für Jausenbrote, kalte Buffets, Picknicks etc. Sie finden Rezepte
mit Milchprodukten und Eiern, aber auch viele Rezepte ohne tierisches
Eiweiß, die zudem gekenn-zeichnet sind. Wer ganz auf tierisches
Eiweiß verzichten will, kann in vielen Rezepten die Milchprodukte
einfach durch Sojaprodukte ersetzen.
Das Kapitel Warenkunde und Küchengeräte verrät, wie die
praktische Umsetzung in der Küche leichter funktioniert. Doch dann
fällt die Entscheidung schwer, was man zuerst ausprobiert. Egal,
ob man mit selbst gemachter Marmelade und Butter beginnt, oder pikante
Aufstriche aus Getreide, Hülsenfrüchte oder Tofu zubereitet,
man erlebt immer neue Geschmacksvarianten und bekommt sicher Lust, auch
noch Kokosbutter, Mandel-Bananen-Creme, Avocadocreme, Bohnenpüree,
Oliven-
Walnuss-Tofu, Buchweizen-Paprika-Aufstrich, Hafer-Mohn-Creme und Gemüsepesto
auszuprobieren.
Kurz und gut: Mit den gesunden fantasievollen Rezepten in diesem Buch
können wir unkompliziert und rasch unser tägliches Brot zu
einem lukullischen Hochgenuss machen.
Heide Hasskerl
Holunder, Dost und Gänseblümchen ...– Vegetarische Rezepte mit wilden Kräutern und Früchten, 3. überarbeitete
Auflage, pala-verlag Darmstadt 2008 (www .pala-verlag.de), 196 Seiten,
Format ca. 21,5 x 14 cm, Hardcover, 14 Euro(D), ISBN: 978-3-89566-253-9
Heide Hasskerl war das Kind von Kleinbauern, und so wurde ihr durch ihr
Lebensumfeld das Wissen um Wildpflanzen sozusagen in die Wiege gelegt.
Sie gibt Tipps zum sicheren Bestimmen (auch wenn die Arbeit nicht als
Bestimmungsbuch gedacht ist) und Sammeln und erstellt von über 30
Pflanzen Porträts in denen wir auch erfahren, wann die beste Sammelzeit
ist, welche Standorte die Pflanzen haben, welche Pflanzenteil für
die Küche verwendbar sind und welche Heilkräfte sie besitzen.
Weiters gibt es zu jedem Pflanzenporträt wunderbare Rezeptideen
wie Bärlauchnudeln, Salbeispätzle, Brennnesselspinat oder gebackene
Holunderblüten. Neben Salate, Suppen, Aufstriche, kleine warme Gerichte
und süße Desserts, verrät die Autorin zahlreiche erprobte
Rezepte der Marmeladen- und Geleebereitung. Auch Konservierungsmethoden
wie Trocknen, Aromatisierung von Öl und Essig, alkoholische Kräuterauszüge
und Liköre sowie Teekräuterbereitung werden erläutert.
Und selbst wer schon immer einmal wissen wollte, wie man Hauswein zubereitet,
wird in diesem Buch fündig.
Abgerundet wird das Buch von persönlichen Anekdoten der Autorin,
Beschreibung alter Bräuche in Zusammenhang mit Kräutern sowie
einem übersichtlichen Sammelkalender.
Wer jetzt neugierig geworden ist und neben den heilkräftigen Eigenschaften
von Wildpflanzen auch deren geschmackliche Vielfalt probieren will, findet
in diesem Buch jede Menge Möglichkeiten dies auszuprobieren.
Viel Spaß beim Experimentieren und Genießen
Michaela Schaller
Buchbesprechung aus der anima -
Zeitschrift für Tierrechte, 2004::
Silvia Maritsch-Rager
Die Pflanzensprecherin kocht - vegetarisch-vegane
Gaumenfreunden, Osliebia Verlag Bad Ausee 2004, ISBN 3-9501529-2-X,
178 Seiten, 73 Farbabbildungen, 190 Rezepte, Preis: 19,50 € Die Autorin hat mit diesem Buch versucht, ihre jahrzehntelangen Erfahrungen
mit der vegetarischen Küche weiterzugeben. Ihre fantasievollen Eigenkreationen,
die oft äu-ßerst exotisch und außergewöhnlich anmuten,
werden all jene überraschen, die meinen, dass sich Vegetarier nur von
Müsli und Beilagen ernähren. Bananen- und Avocadosuppe, Himbeer-Balsamico
Spagetti oder Rote Rüben Schnitzel finden Sie sicher nicht in jedem Kochbuch.
Dieses Kochbuch wird daher all jene freuen, die neugierig auf Neues sind und
Lust am Experimentieren mit gesunden Lebensmitteln und Gewürzen haben.
Die zahlreichen wunderschönen Abbildungen der Speisen, regen jedenfalls
dazu an, das eine oder andere auszuprobieren. Aber auch Liebhaber der bodenständigen
Küche kommen nicht zu kurz. Denn Rezepte für Teigtaschen mit Kürbiskernen,
gefüllte Spinatknödel, Kartoffelstrudel mit Salbei sind ebenso zu
finden wie Haferflocken- oder Tomatensuppe. Kurz und gut, ein Kochbuch, das
sicher für jeden Geschmack einiges zu bieten hat.
Gegliedert ist das Buch nach Salaten, Suppen, Hauptspeisen, Toast und Imbiss,
Auf-striche und Beilagen. Aber auch eine Ein-führung in verschiedene vegetarische
Er-nährungsformen und Systeme wie Ayurve-da, Fünf-Elemente-Lehre,
Makrobiotik etc. sowie ethische und gesundheitliche Überle-gungen zum
Thema Vegetarismus und sei-ner Geschichte bietet uns die Autorin in diesem
Buch. Die Motivation zu diesem Buch beschreibt die Autorin so: „Jeder
Mensch, der ernsthaft nach dem Lebenssinn sucht, gelangt an einen Punkt, wo
er das Töten von Tieren zur eigenen Esslustbefriedigung mit seinem Gewissen
nicht mehr vereinbaren kann.“ M.Sch. Anm.: Zu optimistisch scheinen
uns die Angaben über den
Vitamin B 12-Gehalt einiger Lebens- und Genußmittel. Veganern wird im
allgemeinen sicherheitshalber B12-Ergänzung empfohlen.
Weiteres aus der Fülle vegetarischer
Kochbücher
finden Sie unter Praxis
|
Englisch:
Howard F.Lyman (with Glen Merzer)
Mad Cowboy
Plain
truth from the cattle rancher who won't eat meat
23 US $, 223 Seiten, ISBN
0-684-84516-4, 1998. Auch bei der ÖVU (Adresse unten) erhältlich: 279 öS
.
Howard F.Lyman war lange Jahre in vierter Generation ein bedeutender
Rinder-Farmer in Montana, ehe er zum Vegetarier und
Lebensmittelschutz-Aktivisten wurde.Er kennt also die Praktiken in der
Rinderzucht aus eigener Anschauung. In einer US-weiten Talkschau plauderte er
1996 aus der Schule. Er und die Leiterin der Talkshow Oprah Winfrey,
eine der bekanntesten in USA, wurden daraufhin von texanischen Rinderzüchtern
geklagt, gewannen jedoch den Prozeß in erster Instanz. Überdie
Berufung der cattle rancher ist noch nicht entschieden. (Näheres siehe
http://www.madcowboy.com/). H.F.Lyman ist auch Präsident der
Internationalen Vegetarier Union (IVU).
(Aus dem Verlagsprospekt: In the tradition of Upton Sinclairs's The
Jungle and Rachel Carson's Silent Spring, an alarming exposé
about the beef industriy that could change the way you eat forever....
Auszüge aus früheren Buchbesprechungen in unserer Zeitschrift anima:
Gill Langley
Vegane Ernährung
Die britische Wissenschaftlerin Dr. Gill Langley hat die
wissenschaftliche Literatur zum Thema Vegane Ernährung ausgewertet und das
Ergebnis in einem umfassenden Bericht erstmals 1988 veröffentlicht. 1995
erschien in England eine erweiterte Neuauflage, die nun in deutscher Übersetzung
vorliegt.
Langley behandelt in der herkömmlichen Art in einzelnen
Kapiteln die maßgeblichen Nahrungsbestandteile (Proteine, Kohlehydrate,
Fette, Vitamine, Mineralstoffe), beschäftigt sich darüber hinaus auch
mit Mutter und Kind, Milch und Gesundheit, dem Gesundheitsstatus von Veganern
und mit veganer Ernährung als Therapie. Die den Ausführungen zu den
einzelnen Punkten jeweils nachgestellte Zusammenfassung erleichtert das Studium.
Für Laien leicht verständlich geschrieben, bietet das Buch auch
Fachleuten durch reiche Litera-turangaben und kritische Würdigung allfälliger
Problembereiche solide Information. Ärzten und Diätberuflern, von
denen leider viele bezüglich veganer und manchmal auch vegetarischer Ernährung
noch nicht zu den Fachleuten zu zählen sind, könnte es helfen, ihre
aus Vorurteil noch häufig vertretenen Bedenken gegen die vegane Lebensweise
zu überdenken. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien zeigen, daß
sich der Mensch mit einer ausgewogenen vielseitigen veganen Kost gesund ernähren
und daraus sogar gesundheitliche Vorteile ziehen kann, wie dies bereits Neal
Barnard in
Iss dich fit darlegt.
Bezüglich Einzelheiten, insbes. betr.
Sonderfällen wie Kleinkinderernährung sei auf das Werk verwiesen.
Generell gelte ein abwechslungsreicher Speiseplan aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten
(z.B.Tofu), frischen Gemüsen, frischem und ge-trocknetem Obst, Nüssen
und Samen. Bemerkenswert die Angabe, daß es entgegen älterer
wissenschaftlicher Meinung nicht nötig sei, sich über die Kombination
verschiedener Eiweißarten in jeder Mahlzeit den Kopf zu zerbrechen. Ein
abwechslungsreicher Speiseplan, der täglich aus zwei oder mehr
Pflanzengruppen zusammengestellt ist, liefere ausreichend Protein.
Ebenso
wie Barnard empfiehlt auch Langley ausreichende Vitamin-B12-Zufuhr durch
entsprechend (künstlich) angereicherte Lebensmittel. Die heutige Form der
Milch- und Eigewinnung aus spezialisierten "Einzweck-Tieren" bedeutet,
was Tötung und Tierqual betrifft, nur mehr wenig Unterschied zur
Fleischgewinnung. Viele sehen daher in veganer Lebensweise ein ethisches Gebot.
Das Buch ist hier eine wertvolle Hilfe. anima Nr.
anima 1/1999:
Neal Barnard
Iss Dich FIT
- Die vitalisierende Kraft der Ernährung,
rororo-Taschenbuch 1998,
318 Seiten, 123 öS, 16.90 DM.
(Die amerikanische Originalausgabe
erschien 1995 in New York)
Der amerikanische Arzt, Psychiater und Ernährungsfachmann hält
hier allen, die sich so ernähren, wie es in Amerika, in West- und
Mitteleuropa typisch ist, ein Plädoyer. Er zeigt wie man mit Lebensmitteln
viele Aspekte der Gesundheit beeinflussen, Krankheiten hindern und aufhalten
kann. Seine Vorschläge basieren auf zahlreichen wissenschaftlichen Studien
(das Literaturve-zeichnis im Anhang ist zwanzig Seiten lang).
Das Buch ist in flüssigem Stil, leicht verständlich und amüsant
geschrieben. Das Resümee des Fachmanns:
Die im Buch beschriebenen
gesundheitlichen Vorteile ergeben sich ausschließlich aus pflanzlicher Ernährung.
Siehe auch den Abschnitt "Ernährung und Gesundheit der website.
Helmut F .Kaplan
Tierrechte - Die Philosophie einer
Befreiungsbewegung
Echo Verlag Göttingen 2000, 160 Seiten, 139 öS, 19 DM, Mit
seinen neuen Buch ist es dem - auch unseren Lesern durch zahlreiche
hervorragende Artikel bekannten - Tierrechtler Helmut F. Kaplan ge-lungen, ein
modernes Standardwerk zum Thema Tierrechte und Tierbefreiung zu schaffen, das
wir sozusagen als Pflichtlektüre allen unseren Lesern ans Herz legen möchten.
Auch jene, denen der Tierschutz bisher ein vorwiegend emotionales Anliegen ist,
werden dankbar zur Kenntnis neh-men, daß ihre Bestrebungen hier auch in
klarer, geschliffener Sprache eine wissenschaftliche Be-stätigung finden.
Keine Angst: Trotz überzeugender philosophi-scher Abhandlungen und
Deduktionen ist das Buch, infolge der Auflockerung und Erläuterung durch
zahlreiche Fallbeispiele, auch für den philosophisch weniger routinierten
Laien überaus spannend zu lesen. So vermag es zu überzeugen und auch
jene in seinen Bann zu ziehen, die sich vorwiegend dem praktischen Tierschutz
widmen. Interessant für Kenner der Tierrechte-Literatur ist sicher auch
seine Auseinandersetzung mit Peter Singer (Gleichheitsprinzip - Utilitarismus)
und dem Amerikaner Ton Regan, der hier zu weiter-reichenden Überlegungen
kommt, aber leider im deutschen Sprachraum noch zu wenig bekannt ist. "Bei
Singer spielt das Leiden bzw, die Leidensfä-higkeit eine herausragende
Rolle - praktisch wie theoretisch. Regan betont hingegen, daß es neben dem
Leiden auch noch andere Übel gibt, die be-achtet und bekämpft werden müssen.
Es muß nicht alles wehtun, was schadet. Auf diesen im-mens wichtigen Punkt
hingewiesen zu haben, ist eines der größten Verdienste von Regan."
(4,2 S. 99; Anm. In diesem Zusammenhang müßte auch der weite Bereich
der genetischen Manipulation am Tier untersucht werden!) Das neue Werk Kaplan's
gibt aber auch allen jenen wertvolle Argumentationshilfen in die Hand, die bei
Diskussionen oder intellektuellen Gefechten mit "Andersdenkenden" den üblichen
Angriffen ausgesetzt sind, dies gilt auch für man-che Vertreter des
traditionellen Tierschutzes. Ein Buch, das vieles erklärt, aber auch ungelöste
Fragen aufgreift und in jeder Hinsicht zum Nach-denken und Weiterdenken anregt.
Möge es seinen Weg machen und in zahlreiche Hände gelangen!
Kathryn Solisti/ Michael Tobias (Hsg.)
"Ich spürte die Seele der Tiere",
Kosmos-Verlag, Stuttgart, 1997, 350 Seiten, DM 39.80, ca. 298 öS
Außergewöhnliche Begegnungen und Erfahrungen von Jane Goodall,
Penelope Smith, Dorit Feddersen-Petersen, Reinhart Brandau, Linda
Telling-ton-Jones und vielen anderen, heißt es im Untertitel.
36
Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Berufen, Wissenschaftler
verschiedenster Sparten, Künstler, Tier-Praktiker, Esoteriker usw.
berichten über ihre Beziehungen mit Tieren, die sie bewegten, prägten
oder ihren Lebensweg beeinflußten. Einige Sätze aus dem Beitrag der
bekannten Schimpansenforscherin Jane Goodall haben wir auf der letzen Seite
dieser Nummer im Bericht "Es ist ihnen wurscht" über die Gleichgültigkeit
maßgebender Politiker gegenüber mieser Versuchstierhaltung, zitiert.
Auch die Wissenschaft ist Zeitströmungen und sogar Moden unterworfen, meint
Heini Hedinger, langjähriger Zoodirektor und Wissenschaftler in seinem 1980
, nicht nur für den Laien geschrie-benen Werk "Tiere verstehen -
Erkenntnisse eines Tierpsychologen". Die Tierpsychologie, die sich mit
Subjekten, erlebenden, fühlenden und bis zu einem gewissen Grade einfühlbaren
Sub-jekten beschäftigt, nämlich mit Tieren, sei von der Ethologie
verdrängt worden, die Tiere als sozusagen anonyme Objekte betrachtet, die
sie gar nicht zu verstehen sucht , sondern zum Gegenstand von Statistiken macht.
Diese behaupte, über Subjekti-ves könne und dürfe man keinerlei
wissenschaftlich gültige Aussage machen und verweist alle Gefühle in
den Bereich des Spekulativen.
So betrachtet, läßt sich von einigen Beiträgen abgesehen,
kaum eine Sammlung als unwissen-schaftlicher bezeichnen als diese. Dennoch kann
sie in manchem zu einem tieferen Verständnis unserer Mitgeschöpfe führen
als viele landläufige ethologische Abhandlungen.
Primatenbericht
Bericht über die Verwendung von Primaten zu wissenschaftlichen
Versuchszwecken in der Europäischen Union sowie über deren Herkunft
und Haltung,
Deutscher Tierschutzbund 1998, 64 Seiten (A4), zahlreiche s/w
Abbildungen, 12 DM +Versandspesen, erhältlich beim Deutschen Tierschutzbund
e.V., Baumschulallee 15, D-53115 Bonn
Dieser im Auftrag des Deutschen Tierschutzbundes von Irmela W.Ruhdel und
Ursula G.Sauer, Akademie für Tierschutz,1998 verfaßte Bericht dient
der wissenschaftlichen Unterstützung der Tierschutz-Forderung nach
Abschaffung der Ver-suche mit Affen.
Der Inhalt: Versuche an Primaten mit
Versuchsbeschreibun-gen , Erfassung der auftretenden Belastungen für
Primaten und kritische Diskussion, in der Grundlagenforschung (Neurophysiologie,
Aids, BSE, Parkinson, Alzheimer) und in der angewandten Forschung (Toxikologie,
Impfstoff-produktion, dentale Werkstoffe) Anzahl der in der EU verwendeten
Primaten ihre Herkunft mit Importzahlen Die Haltung von Versuchsprimaten
Zusammenfassende Diskussion und Forderungen des DTB.
Erika Gartmann
Die Notwendigkeit einer neuen
Mensch-Tier-Beziehung
- Zur Begründung der wahren Humanität,
Sonnenverlag, D-35274
Kirchhain 1999, 165 Seiten, kart., DM 45,80
Aus dem Klappentext: So sagt
man dem Kind: ,Schweine sind zum Schlachten da'. Das heißt, das Kind erfährt
die ungeheuerlichste Grausamkeit unter dem Vorzeichen der Normalität. Gegen
diese Normalität gilt kein Einwand. Das Kind fällt in einen Schock,
der aber von niemandem wahrge-nommen wird, nicht mal von ihm selbst.". Die
Traumatisierung der Kinder durch Gewalt am Tier hat ebenso verheerende Folgen
wie die Gewalt seitens der Erwachsenen gegenüber dem Kind. Wir besprechen
das Buch in der nächsten Num-mer.
anima 3/1999:
Johann-Günther König
Alle Macht den Konzernen
- Das neue Europa im Griff der Lobbyisten,
rororo - Taschenbuch 1999,
318 Seiten, öS 123, 16.90 DM
Es mag erstaunen, in einer den Tieren
zugewandten Zeitschrift ein Buch zu finden, das vor-dergründig nichts mit
Tieren zu tun hat. Aller-dings nur vordergründig. Howard Lyman, einst
Fleisch vertilgender Rinderzüchter in Montana, USA, dann Lobbyist in
Washington, schließlich bis zum Vorjahr Präsident der Internationalen
Vegetarier Union, hat einmal gesagt: "In den fünf Jahren als Lobbyist
für Öko-Bauern im USA-Kongreß habe ich die sogenannte goldene
Regel gelernt: diejenigen, die das Geld haben, machen die Regeln. Wenn die
amerikanische Öffentlichkeit etwa denkt, ihre Probleme werden vom Kongreß
gelöst werden, dann täuscht sie sich gewaltig."
Tierfreunde, die die Verbesserung von Gesetzen zugunsten der Tiere
anstreben, tun gut, sich mit diesen Verhältnissen vertraut zu machen. Wie
schon Hans-Peter Martin in der Globalisierungsfalle beschreibt König
die Ergebnisse der Globalisierung, die internationalen Großkonzerne, in
denen Mensch (wie Tier) zum zu minimierenden Kostenfaktor werden.
Ein
Schwerpunkt des Buches liegt beim Lobbytum in der EU, bei den Lobbyisten und
ihren Tricks.
Wenn Sie vom oben zitierten H.F.Lyman mehr erfahren wollen, siehe
oben unter "Englisch":
Howard F.Lyman (with Glen Merzer)
Mad Cowboy- Plain truth from the cattle rancher who won't eat meat,
1998, 23 US $, ca. 290 öS, 223 Seiten
(in englisch; erhältlich
im Wege der anima-Redaktion)
V.Angres/C-P.Hutter/L.Ribbe
Bananen für Brüssel
- Von Lobbyisten, Geld-vernichtern und Subventionsbetrügern,
Verlag Droemer, München 1999, 318 Seiten, 289 öS 39.90 DM
Über
die Subventionspraxis - und verschwendung bei der EU, insbesondere auch auf dem
Gebiet der Viehwirtschaft und die Gefahren, die wie Karremann denen drohen, die
da hineinstochern.
A.Wang
Leben - ohne Tiere und Pflanzen zu verletzen oder zu töten,
Dragon Verlag Berlin, 3.Auflage 1998, 540 Seiten, 38 DM, ca. 280 öS
Wang zeigt uns, daß wir uns eine schönere Welt machen könnten
als die der Macht des Geldes und des Kriegs. Die Grundlage seiner "naturanen"
Lebensweise - die Gleichwertigkeit allen Lebens. Das Prinzip des Nichttötens
und der Gewaltlosigkeit gilt für ihn auch gegenüber pflanzlichem
Leben. Anders als manche Tierrechtler, die eine Art Apartheidpolitik, die
strikte Trennung von Menschen- und Tierreich propagieren, setzt Wang auf
Miteinanderleben und Kooperieren, schließt also Produkte vom lebenden Tier
wie Milch und Eier, so ohne Verletzung und Ausbeutung gewonnen, nicht aus dem
Speiseplan.
Das Buch ist als umfassende Lebenshilfe gedacht, für Körper
und Geist, gibt eine Fülle von Ratschlägen, über manche läßt
sich streiten, vom Speiseplan und vom Fensterputzen bis zum "Gehirnputzen".
Der Autor ist sich im klaren, daß sein Werk nur der Versuch einer Annäherung
an ein kaum erreichbares Ideal ist.
Viele werden darüber lächeln.
Betrachten wir unsere übliche Lebensweise und was wir auf dieser Welt damit
so alles angerichtet haben, wir müssen dazu nicht einmal nach Jugoslawien
schauen, ist Lächeln tatsächlich weniger angebracht.
Fritz-Albert Popp
Die Botschaft der Nahrung
- Unsere Lebensmittel in neuer Sicht,
Fischer-Taschenbuch 1993/95, 156
Seiten, vergriffen
Marco Bischof
Biophotonen - Das Licht in unseren Zellen,
Zweitausendeins 1995, 522 Seiten, ca. 500 öS in Graz erhältlich über
die Bücherstube, Prokopigasse 16)
Lebensmittel sind mehr als Kalorien
und Chemie. Die beiden Bücher, das erste kurz gefaßt, das zweite
ausführlich, geben einen faszinierenden Einblick in die in Österreich
leider vernachlä-sigte Biophotonen-Forschung und ihre praktische Bedeutung.
Peter Singer
Wie sollen wir leben?
- Ethik in einer egoistischen Zeit,
dtv-Taschenbuch 1999, 300 Seiten,
131 öS, 17.90 DM
Wozu leben wir? Mit dieser Frage beschäftigt sich der in Australien
wirkende Philosoph Peter Singer in seinem jüngst ins Deutsche übersetzen,1993
geschriebenen Werk How are we to live?
Singer, Professor für
Philosophie an der Monash Univer-sity in Melbourne ist Tierfreunden ein Begriff.
Mit dem 1975 erschienenen Buch animal liberat-on,(deutsch 1982: Befreiung der
Tiere, jüngste Auflage Rowohlt 1996) gilt er als Vater der
Tierrechtsbewegung. Er ist u.a. Mitbegründer und Präsident des Great
Ape Project einer internationalen Bewegung zur Durchsetzung von Rechten für
die Großen Menschenaffen.
In Deutschland war er, Enkel im KZ
ermordeter österreichischer Juden, Ziel heftiger, gefühlsbetonter
Angriffe von Behindertenverbänden, die seine These "Ich verfolge die
Absicht, den Status der Tiere zu he-ben, nicht den der Menschen zu senken"
nicht zur Kenntnis nehmen wollten.
In seinem Buch führt er uns durch
Religion, Philosophie, Wirtschafts(geschichte), Geschichte, Gegenwart, Biologie
und Soziologie.
Er wendet sich (wir zitieren den Klappentext) gegen die pessimistische
Auffassung, daß die genetische Ausstattung den Menschen zum Egoismus
verurteilt und beschreibt, wie die Evolution zur Förderung altruistisch
orientierter Lebensweisen beitragen kann. Eigeninteresse und Ethik müssen
nicht in Konflikt miteinander stehen. An Hand konkreter Beispiele zeigt er uns,
daß sich unser Leben wesentlich und tiefgreifend verändern kann.
Singer: Ein ethisches Leben zu führen, bedeutet nicht Selbstaufopferung
sondern Selbsterfüllung .
itat:Verglichen mit den Bedürfnissen der Menschen , die in Somalia
verhungern, wird der Wunsch, die Weine führender französischer Weingüter
zu kosten, völlig unbedeutend. Verglichen mit den Leiden fixierter
Kaninchen, denen Shampoo in die Au-gen geträufelt wird, ist ein besseres
Haarwaschmittel ein unwürdiges Ziel. Peter Singer in "Wie sollen
wir leben?"
Th.Bartels/W.Wegner
Fehlentwicklungen in der Haustierzucht
-§ 11b (Deutsches) Tierschutzgesetz - Zuchtextreme und Zuchtdefekte in
der Haustierzucht,
Ferdi-nand Enke Verlag, Stuttgart 1998, 119 Seiten,
39,80 DM, ca. 300 öS
Bis heute führt in der Tierschutzszene ein Thema ein Schattendasein,
von dem man eigentlich annehmen sollte, daß es keins ist. Denn die
unmittelbar betroffenen Akteure nennen sich Tierfreunde, sind doch vorwiegend
Heimtiere (Hunde, Katzen, Hauskaninchen, Ziergeflügel, Zierfische)
betroffen, denen die ganze Liebe ihrer Halter gilt.
Haltung, Krankheitsfürsorge, schmerzfreie Tötung, hier ist das
Engagement groß. Über vorprogrammierte Qualen durch widernatürliche
Hochzüchtungen, die in Wahrheit Mißgeburten sind, schweigt man; im
Gegenteil, sie werden häufig als Rasse-Ideal hochgejubelt. Und das wiewohl
man dem gesetzlich schon seit mehr al
s einem Jahrzehnt gegenzusteuern sucht, in Deutschland und europaweit,
teilweise auch in Österreich. Zwei Wissenschaftler der Tierärztlichen
Hoch-schule Hannover haben sich hier verdienstvoll des Themas angenommen: "Leider
nehmen immer noch viel zu viele "Liebhaber" Zuchtdefekte,
Minderleistungen und Erkrankungsdispositionen eben-so wie Verhaltungsanomalien
bei ihren "Lieblingen" in Kauf... ob bewußt oder aus mangelnder
Sachkenntnis der biologischen Zusammenhänge, sei dahingestellt.
Darüber
hinaus wird nicht zu vergessen und gebührend zu erwähnen sein, daß
auch die konsum- und profitorientierte "Nutzung" von Haustieren in
Zucht und Haltung längst in Bereiche vorstieß, die nur noch als
tierverachtende Ausbeutung zu charaktisieren sind."
Das Werk ist nach Art der züchterischen Veränderungen gegliedert
(Körpergröße/gestalt - Haut - Pigmentierung - Verhaltensdefekte
etc.), in wissenschaftlicher Terminologie geschrieben und mit einem
umfangreichen Literaturverzeichnis (22 Seiten) versehen. So ist es ein Buch
vornehmlich für Fachleute. Nicht so sehr für den Laien, der Hilfe bei
Auswahl eines Hausgenossen sucht.
Unsere Empfehlung: Weg von teuren Rassetieren. Holen Sie sich Ihren Liebling
im nächsten Tierheim.
ALTEX - Alternativen zu Tierexperimenten,
Ein Periodikum für neue Wege in der biomedizi-nischen Forschung,
Spektrum - Akademischer Verlag, erscheint vierteljährlich, Jahresabo für
Privat-Bezieher 98 DM, 760 öS zzgl. Porto, für Studierende 30 DM, 230
öS.
Dieses vierteljährlich erscheinende wissenschaftliche Journal
informiert vor allem über Alterna-tivmethoden zu Tierversuchen; das jeweils
vierte Quartalsheft wurde als Schwerpunktheft "Ethik" etabliert.
Nr.4/98 enthält wie üblich den von Prof. Gotthard M.Teutsch
redigierten umfangreichen (28 Seiten) Literaturbericht über "Mensch
und Mitgeschöpf unter ethischem Aspekt", der darüber hinaus auf
Recht, Soziologie und verwandte Gebiete hinausgreift. (Bearbeitet nach den
Neuzugängen des Archivs für Ethik im Tier-, Natur- und Umweltschutz
der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe.)
Weitere Artikel u.a.: A.
Brenner, Uni Potsdam, über Aspekte phänomenologischer Ethik als
Ausgangspunkt für ein neues Mensch-Tier-Verhältnis, A.Harrer, Uni
Salzburg, über die Grenzen der Wissenschaftsfreiheit, C.Caspar, Uni
Hamburg, über Anthropozentrismus versus Pathozentrismus - Zur Stellung des
Tierschutzes im System des grundrechtlichen Freiheitsschutzes.
anima 2-2000:
Regine Dapra
Ich lebe mit Osteoporose
Ein Erfahrungsbericht, pala-verlag Darmstadt 2000, 174 Seiten, 181 öS,
24,80 DM, aktualisierte und ergänzte Neuausgabe(Erstausgabe 1993)
Man kann fragen, wie kommt ein Buch über Osteoporose in die Bücherecke
einer Tierrechts-zeitung. Es ist nicht allein der besondere Klang, den der Name
Dapra in der österreichischen Tier-schutzszene besitzt. Frau Dapra war führende
Aktivistin in der nahezu Volksbewegung, gegen die Tierversuche, deren sichtbarer
Erfolg immer-hin die schwierige Schaffung des Tierversuchsge-setzes war, mag
dieses den Tierfreunden auch zuwenig sein. Es sind nicht nur die vegetarischen
Rezepte aus den Kochbüchern Barbara Rüttings, Mitstreiterin auch im
Kampf gegen die Tierversu-che. Es sind auch nicht allein die klugen und
beherzigenswerten Ausführungen zum Thema Ernährung. Es ist alles in
allem ein bemerkens-wertes Buch einer bemerkenswerten Frau, nicht nur für
den Kreis der nicht wenigen Osteoporose-Anfälligen interessant, sondern darüber
hinaus jedermann Mahnung und Kranken überhaupt Hilfe, ihr Schicksal zu
meistern. Regine Dapra, zuerst Konzertpianistin dann Malerin, wurde mit sechzig
Jahren durch fortgeschrittene Osteoporose von heute auf morgen faktisch zum
schmerzgeplagten Krüppel, der ein Arzt nur den Trost zu spenden wußte,
es gebe heutzutage doch schon sehr gute Rollstühle. Sie nahm ihre Gesundung
in die eigenen Hände, mit sensatio-nellem Erfolg. Sie berichtet über
ihren Weg hiezu (der nicht jedermanns Weg sein muß), die Um-stellung ihres
ganzen Lebens, nicht nur der Er-nährungsgewohnheiten, stellt die
gymnastischen Übungen vor, die ihr Hilfe brachten, ihre Medita-tionen und
Entspannungsübungen, ihre Lebensauffassung. Wir alle sollten lernen,
schreibt Barbara Rütting, die das Buch einbegleitet, auf-merksamer in uns
hineinzuhören und wieder Sen-sibilität für den eigenen Körper,
den Tempel der Seele, und seine Bedürfnisse zu entwickeln. E.L. Anm: Zum
Thema Osteoporose und Ernährung siehe u.a. auch Leitzmann/Hahn -
Vegetarische Ernährung/Gesund und bewußt essen, Langley - Vegane Ernährung
u. N. Barnard - Iss dich fit.
Petra und Joachim Skibbe
Köstliche Kürbis-Küche
mit Cartoons von Renate Alf, pala-verlag Darmstadt 2000, 221 Seiten, 181 öS,
24,80 DM
Stand der Kürbis bei unseren Omis noch groß im Kurs, wurde er
lange Zeit ungerechterweise in unseren Breiten vernachlässigt. Wir
Steirerinnen schätzen vor allem die Kerne der Kürbisse, aus denen das
herrlich nussig schmeckende Kernöl gemacht wird. Wie vielseitig dieses an
Sorten so reiche Gemüse verwendbar ist, zeigen Skibbe mit ihren
vegetarischen Rezepten. Nach einer Einführung, in der die wichtigsten
Gartenkürbis-Arten im Aussehen, Verwendung und Lagerung beschrieben werden,
ist über Saat, Zucht und Aussaat im eigenen Garten einiges zu lesen.Ein
weiteres Kapitel wird den Gewürzen rund um den Kürbis gewidmet, die
diese Speise verfeinern. Ob süß, pikant, scharf oder exotisch, es
lohnt sich zu experimentieren. Gewürze sind ja nicht nur Gaumenschmeichler,
sondern verleihen wunderschönes farbenfrohes Aussehen, zudem helfen sie bei
der Verdauung, machen munter, lustig und fit. Nach dieser liebevollen,
umfassenden Einführung und vielen praktischen Tipps kommt aber das Beste: Über
100 Kürbisrezepte. Viele Rezepte sind vegan und mit einem entsprechenden
Zei-chen gekennzeichnet. Bei vielen nicht-veganen Speisen wird eine vegane
Alternative angegeben. In 8 Kapiteln werden Gemüsegerichte, Vorspei-sen,
Suppen, Eintöpfe, Desserts, Kuchen, Mar-meladen u. v. m. dargeboten, die
einem beim Lesen schon das Wasser im Munde zusammen-laufen lassen. Viele Rezepte
bestechen durch ihre Einfachheit und zudem gibt es auch stets einen Extratipp,
der gutes Gelingen geradezu garantiert. Zwischendurch sorgen lustige Kürbiscartoons
für Heiterkeit. Dieses Kochbuch ist wohl ein weiterer Beweis, daß die
vegetarische bzw. vegane Ernährung lekker, gesund, vielseitig, einfach und
billig sein kann - - kurz und gut: Ein Fest für alle Sinne! Probieren sie
es doch einfach aus!.
M.S.
zurück, Zurück
zur ÖVU-Homepage
ÖVU: Tel.
0316-46 37 17 und und 0720-349 056 (fairytel). Wir stehen
Ihnen in der Regel täglich
bis 22 Uhr für telefonische Auskünfte zur Verfügung
email: oevu@vegetarier.at