Inhalt Nr.1/2015t

Christine Beidl
Auferstehung und Wiedergeburt 3

Sabine Stegmüller-Lang
Was kostet die Maus? 6
Oder: Ein unmoralisches Angebot?

Weil Ostern kommt 7

Steuerreform 7

Monika Halsegger-Hofer
Deckung des Eiweißbedarfs 8

Veggie-Fastfood-Restaurants 10

Vegetarische Informationen 11

Allergen-Kennzeichnungspflicht 12
Ein Plus für Veganer

Kälberelend – Abhilfe 13

Brathendl tierschutzgeprüft? 14

Leserforum 15
A. Brugger, Eine Ziegengeschichte

Erwin Lauppert
Meinungsfreiheit 16

Bücher 18
Spannring, Kompatscher u.a., Disziplinierte Tiere?
Peter Wohlleben, Die Gefühle der Tiere
Eckmeier Lais, Einfach vegan backen 19
Horn & Mayer, Vegan kann jeder
Reiner/Pannen, Frohe Ostern mit Hajo Hoppelstedt
Vegane Cartoons 20

Cartoons 21

Notizen, Ankündigungen 22
Tag der offenen Tür steirischer Künstler
Killerkeime

Impressum, Offenlegung 22 und 17

Die unabhängige Presse 24

 

Seite 2:

Liebe Leserinnen und Leser,

als Titelbild ein Hahn, werden Sie vielleicht fragen. Zu Ostern erwartet man wenn schon Tiere, eher Lämmchen oder Küken auf grüner Wiese. Doch wo sieht man einen Hahn? Ja, wo sieht man einen Hahn? Also ein Erinnerungsbild? Übrigens, die Küken, die männlichen, aus denen einmal Hähne werden könnten. Die werden – alle wissen es – ein paar Tage alt vergast, geschreddert, sieben Millionen jährlich in Österreich. Leider, sagt man. Ein Grund, dass immer mehr Menschen Ei meiden, auch zu Ostern.

Nicht nur die Brüder der Legehennen sind vom Tod gezeichnet. Auch die Kollegen unseres Hahns, die der Mensch auserkoren hat, Brathendln zu werden, haben wie bekannt nicht lange zu leben, fünf Wochen etwa. Ihre Schwestern auch. So an die siebzig Millionen jährlich in unserem Land. Auch ein Grund für viele Leute, kein Hendl mehr zu essen.

Übrigens, ein wenn auch nur matter Lichtblick: Ein Diskonter führt seit kurzem Brathühner aus weniger qualvoller Haltung. Wir berichten auf Seite 10. Genug davon.
Jetzt ist die Zeit, da in der Natur die frischen grünen Kräuter sprießen, Labsal für alle Gesundheitsbewussten.
Was gibt es noch in der anima. Wir haben zum Gedenken an unsere vor zehn Jahren gestorbene langjährige Redakteurin Christine Beidl einen ihre berührenden Artikel ausgegraben. Sie schrieb ihn vor zwanzig Jahren, er ist immer noch aktuell. Weil wir gerade vom Ausgraben sprechen. Passend zur Vorstellung eines jüngst erschienen kleinen Buchs Vegane Cartoons eine über ein Jahrhundert alte Karikatur aus der damaligen Satirezeitschrift Fliegende Blätter.

Liebe Leserinnen und Leser, die anima-Redaktion wünscht Ihnen friedvolle
frohe Festtage

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